Top 10 Auto-Wissen
10 Dinge die man über Autos wissen sollte, aber nicht muss
Autobahnraser
Die 5. schnellste Geschwindigkeit auf einer Autobahn wurde bei einer Corvette ZR1 gemessen. Der Fahrer eines holländischen Automagazins schaffte damit 309 km/h. Auf Platz Vier – schon etwas schneller – fährt ein Porsche Fahrer. Die Ruf CTR Tuningversion kam auf 324 km/h. Bronze geht auch an einen Porsche Boliden von Ruf der 336 km/h schaffte. Trauriger Rekordhalter auf den ersten beiden Plätzen ist Bernd Rosemeyer. Er fuhr schon 1938 im Auto Union Streamliner (Audi) erst 432 km/h bzw. dann 433 km/h. Bei seiner Rekordfahrt auf der Autobahn Frankfurt – Darmstadt starb er bei einem Unfall.

Was macht eigentlich ein Regensensor
Viele Autos besitzen heute einen Regensensor, der automatisch den Intervall des Scheibenwischers regelt. Dabei handelt es sich um eine Infrarot-Lichtquelle und einen Lichtsensor hinter Windschutzscheibe, meist in der Nähe des Rückspiegels. Ist die Scheibe trocken, reflektiert sie das Licht ganz normal. Setzt nun aber Regen ein, verhindern die Wassertropfen, dass das Licht wieder zum Lichtsensor richtig reflektiert wird. Logischerweise wird stärker gewischt, umso weniger Infrarot-Licht wieder den Sensor korrekt erreicht.
Schlechte Autofahrer gibt es wirklich
Die besten Autos nutzen nichts. Fast Viertel aller Autofahrer kann nichts für ihre unfähige Fahrweise. Das haben Forscher der Universität von Kalifornien herausgefunden. Sie konnten bei 20 Prozent der Testpersonen eine genetische Veränderung feststellen, die für schlechte Fahrleistungen verantwortlich ist.
Start-Stop-Automatik - keine neue Erfindung
Die Start-Stop-Automatik ist sehr sinnvoll. Die Technik schaltet automatisch den Motor ab, wenn das Auto steht. Das spart Benzin. Doch warum, hat man sich das eigentlich erst jetzt ausgedacht? Genau genommen ist es schon ein alter Hut. Die Firma Bosch entwickelte das System schon gegen Ende der 70er-Jahre. 1980 gab es auch schon wenige Autos von VW und Audi damit, doch durchsetzen konnte sich die Technik damals noch nicht.
Warum haben Elektroautos keine Schaltung?
Elektroautos sind sehr leise, verbrauchen kein Benzin und sie haben keine Schaltung. Weder ein Automatik-Getriebe noch eine Handschaltung. Zum Rückwärtsfahren dreht sich der E-Motor einfach in die andere Richtung. Denn die Stromer haben drei große Vorteile. Der Elektromotor verfügt über einen besseren Wirkungsgrad. Er hat ein besseres Drehmoment als Verbrennungsmotoren und die Drehzahl geht sehr hoch. Diese Flexibilität macht daher ein Getriebe überflüssig.

Das zu 100 Prozent sichere Auto
Volvo hat angekündigt bis 2020 ein für Passagiere 100 Prozent sicheres Fahrzeug zu entwickelt. Das Auto wird einen Unfall noch vor dem Fahrer bemerken, automatisch Bremsen, wenn möglich Ausweichen und Sicherheitssysteme wie Airbags vorbereiten. Zur Unfallvermeidung wird es in Zukunft auch gehören, dass der Fahrer rechtzeitig vor gefährlichen Situationen gewarnt wird. Zum Beispiel mit GPS vor scharfen Kurven oder via Internet vor schlechten Straßenverhältnissen.
ESP ist nicht ASR
Viele denken ESP sei die deutsche Abkürzung für ASR. In Wirklichkeit sind es zwei verschiedene Systeme. ESP ist der so genannte Schleuderschutz in einem Auto. Das System misst permanent die Drehzahl aller vier Räder. Droht der Wagen zu auszubrechen, werden die Räder einzeln abgebremst und das Fahrverhalten stabilisiert. ASR ist auch ein Stabilitätsprogramm. Doch die Antischlupfregelung drosselt die Beschleunigung bei durchdrehenden Rädern. Es arbeitet also oft sehr eng mit dem ESP zusammen.
Autos werden zum Parken gebaut
100 Prozent aller Autos von Privatpersonen auf der Welt stehen 90 Prozent ihrer Zeit still und werden nicht genutzt. Das ist eigentlich eine ganz schöne Verschwendung. Doch auf der anderen Seite, sind die meisten Straßen auch so voll genug.
Schwere Unfallfolgen können leicht vermieden werden
Bei einem Unfall mit nur 50 km/h werden unangeschnallte Passagiere mit dem 30-60-fachen ihres Körpergewichtes nach vorne geschleudert. Die Nutzung des Sicherheitsgurtes verringert dagegen tödliche Verletzungen um 50 Prozent.
Wie ein Modellbauauto
Viele Teile in einem modernen Auto sind geklebt. Das ist weder ein Nachteil noch ein Risiko. Die Werkstoff-Forschung macht es möglich und zudem kann so Gewicht gespart werden. Der Anteil an geklebten Teilen an einem Auto wird in Zukunft sicher sogar noch zunehmen.
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