FFM wird e-mobil
Elektromobile Vernetzung der westlichen Stadtteile.
Die Wohngebiete im Frankfurter Westen entwickeln sich immer mehr zum Geheimtipp: gute Ausstattung, grünes Wohnumfeld, günstige Mietpreise und ein gezieltes Mietermanagement. Die Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft (KEG) erweitert jetzt ihr Serviceangebot. Der Aufbau eines elektromobil orientierten Sharingsystems als günstiges und ökologisch sinnvolles Zusatzangebot soll allen Bewohnern der westlichen Stadtteile zu Gute kommen.
E-Bike Transport
Gestartet wird mit einem von der KEG und deren Partnern und Sponsoren GWH, WBG, WILMA, StekoBau und Terra-Immobilien getragenen Elektro-Transport-Rad: In der ersten Projektphase werden zwölf holländische „Bakfiets“ mit Elektro-Zusatzantrieb an einem wachsenden Netz von zunächst vier Verleihstationen tageweise vermietet. Für Mieter und Hauskäufer der KEG sowie deren Partner wird die Tagesmiete kostenlos sein, für alle anderen Interessenten wird ein symbolischer Tagespreis von drei Euro erhoben. Für die Anmietung ist ansonsten nur ein Pass oder Personalausweis als Pfand mitzubringen.
Die Verleihstationen werden von Kooperationspartnern der KEG betrieben, die die Idee der KEG zur elektromobilen Vernetzung des Frankfurter Westens damit aktiv unterstützen wollen: die Mitarbeiter des vom Frankfurter Verein betriebenen „Café McNair“ im Lindenviertel, das Ehepaar Hofmann in der alten Schmiede an der Melchiorstraße, der Hausmeister der Liegenschaft „Pfaffenwiese 135“ und das Alt-Sindlinger Blumenhaus „Mohr&Emert“.

Die in Holland bereits seit Jahrzehnten etablierten Bäckerräder „Bakfiets“, hier als Variante mit Elektro-Zusatzantrieb, besitzen einen großen Transportkorb auf der zweirädrigen Vorderachse, der mit zwei gepolsterten Klappbänken nebst Dreipunktgurten ausgestattet ist. Damit können neben einem Großeinkauf auch einmal bis zu vier kleine Kinder sicher transportiert werden: „Uns ist es wichtig, einen echten Mehrwert und eine Alternative für die alltäglichen Versorgungsfahrten anbieten zu können, keine stylischen Rennbikes“, sagt Rainer Wrenger, Geschäftsführer der KEG. „Unsere mit diesem ersten Fahrzeugtyp verbundene Botschaft ist ganz einfach: Lassen Sie mal Ihr Auto stehen, um den Großeinkauf zu erledigen oder Ihre Kinder zum Turnverein zu bringen! Sie werden sehen, wie bequem und spaßig nachhaltige Mobilität sein kann.“
Für die Projektpartner GWH und Wilma ist der Aufbau einer elektromobilen Fahrzeugflotte im Sinne eines Sharingsystems nicht nur ein besonderer Kundenservice, sondern auch eine erste intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Elektromobilität im Wohnungsbau. Zugleich sind die Bakfiets das erste, niedrigschwellige Angebot. Sie werden ständig aktiv beworben. In Kreativworkshops sollen weitere Wünsche und Anforderungen der Stadtteilbewohner zum Thema Elektromobilität erhoben werden. Im Rahmen eines Wartungs- und Pannendiensts werden die Bakfiets vom Frankfurter Verein betreut, der hier konzeptionell eng mit der KEG zusammenarbeitet.





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